STATIONÄRE AUFNAHME

Die stationäre Unterbringung im Therapiestall ist insbesondere bei stark hufkranken Pferden sehr empfehlenswert, weil dann in den ersten Monaten eine tägliche und aufwendige Hufpflege sowie Hufbearbeitung erforderlich ist. Der  große Vorteil der stationären Unterbringung bei uns im Therapiestall ähnlich einer Hufklinik ist auch, dass wir die Pferde auf unserem Hof „rund um die Uhr“ vor Augen haben und bei Problemen schnell reagieren können.

Die Pferde erhalten hier im Therapiestall ihre fundierte Diagnose und darauf aufbauend ihre individuelle Therapie. Die Behandlung inkludiert auch tägliche Hufbäder und osteopathische Anwendungen. Den Pferden stehen im Therapiestall entsprechende Bewegungsflächen mit unterschiedlichen Untergründen für ihr Huftraining zur Verfügung.  Generell wird sehr auf soziale Kontakte mit ihren Artgenossen geachtet. Das gibt den Pferden Selbstvertrauen und fördert die Heilung. Bewegungsanreize unterstützen ihre Agilität und Mobilität, die für den Gesundheitsverlauf immens wichtig ist. Gut betreut können die Pferde bei dieser art der Huftherapie in aller Ruhe genesen.

Besonders schön anzusehen ist, wie sich die anfangs noch sehr kranken Pferde von ihrem „5-Sterne-Appartement“ bis in den „Gruppenraum“ hocharbeiten.   Einige unserer Therapiepferde bekommen hier ihre „letzte Chance“, da sie nach herrschender Lehrmeinung als „austherapiert“ gelten. Auch wenn es keine Garantie auf vollständige Heilung geben kann, ist doch die Erfolgsquote der Huftherapie hoch und viele Pferde werden wieder reitbar.

Die Aufenthaltsdauer ist individuell, vom Krankheitsbild abhängig und beträgt in der Regel zwischen 3 und 9 Monaten.